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Berlin (AFP) - Ein Viertel der Deutschen surft von unterwegs mit einem Smartphone im Internet. Das hat eine Umfrage des Forschungs-Instituts Forsa im Auftrag des Bundesverbraucherschutzministeriums ergeben, die am Dienstag in Berlin zum "Safer Internet Day" veröffentlicht wurde. Demnach nutzen 26 Prozent der Verbraucher hierzulande ein internetfähiges Smartphone zum mobilen Surfen im Netz. Bei Menschen unter 30 Jahren ist der Anteil demnach viel höher: In dieser Altersgruppe sind es 58 Prozent.
Moskau/Peking (AFP) - Drei Tage nach dem Streit um eine UN-Resolution zu Syrien ist der russische Außenminister Sergej Lawrow zu Gesprächen mit Präsident Baschar al-Assad in Damaskus eingetroffen. Das Außenministerium in Moskau teilte am Dienstag mit, Lawrow sei in Begleitung des Chefs des russischen Auslandsgeheimdienstes, Michail Fradkow, in der syrischen Hauptstadt angekommen. Nach Angaben russischer Staatsmedien hat Lawrow ein Botschaft von Präsident Dmitri Medwedew an Assad bei sich. Allerdings gaben die Regierung in Moskau und Damaskus keine Einzelheiten bekannt.
Straßburg (AFP) - Prinzessin Caroline von Monaco ist im Streit gegen die deutsche Justiz um die Veröffentlichung eines Urlaubsfoto vor dem Europäischen Menschenrechtsgerichtshof unterlegen. Der Abdruck des Fotos aus dem Jahr 2002, das die heute 55-Jährige und ihren Mann Ernst August von Hannover im Nobel-Wintersportort Sankt Moritz zeigt, verstoße nicht gegen die europäische Menschenrechtskonvention, urteilten die Straßburger Richter am Dienstag.
Washington (AFP) - Als Zeichen der Anerkennung der Reformen in Birma hat die US-Regierung ihre Sanktionen gelockert. US-Außenministerin Hillary Clinton unterzeichnete laut ihrem Ministerium am Montag einen Erlass, der Prüfmissionen und begrenzte technische Hilfe internationaler Finanzinstitutionen wie der Weltbank, der Asiatischen Entwicklungsbank und des Internationalen Währungsfonds (IWF) in dem südostasiatischen Land zulässt. Die Lockerung der Sanktionen sei eine Reaktion auf "die ermutigenden Reformen" in dem Land.
Frankfurt/Main (AFP) - Der Stuttgarter Bosch-Konzern hat seine Pläne für eine Solarfabrik in Malaysia vorerst auf Eis gelegt. Der Baustart werde verschoben, sagte Siegfried Dais, der als stellvertretender Bosch-Chef die Solarsparte verantwortet, der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" vom Dienstag. "Wenn man zu früh investiert, läuft man Gefahr, sich womöglich auf einen weniger vorteilhaften Technologiepfad festzulegen", fügte er hinzu. Eine Entscheidung über das Projekt in Malaysia sei nicht vor Jahresende zu erwarten.
Nienburg (AFP) - Die klirrende Kälte der vergangenen Tage hat in Deutschland zu einem weiteren Todesopfer geführt. Die Obduktion eines 75-Jährigen, der in der vergangenen Woche bei Landesbergen in Niedersachsen leblos neben seinem Auto gefunden worden war, habe ergeben, dass der Mann an Unterkühlung gestorben sei, teilte eine Polizeisprecherin am Dienstag in Nienburg mit.
Zürich/Basel (AFP) - Die Schweizer Großbank UBS hat wenige Tage nach dem Einstieg von Ex-Bundesbankchef Axel Weber einen Gewinnrückgang in Milliardenhöhe für das vergangene Jahr vermeldet. Unter dem Strich habe der Konzern 2011 aber dennoch 4,2 Milliarden Schweizer Franken (3,5 Milliarden Euro) verdient, teilte die UBS am Dienstag mit. Im Jahr zuvor waren es noch über sieben Milliarden Franken gewesen. Belastend hätten sich unter anderem die Schuldenkrise in der Eurozone sowie die Unsicherheit über die Entwicklung der Weltwirtschaft ausgewirkt. Dies werde das Geschäft 2012 auch weiter belasten.
Bukarest (AFP) - Der designierte neue rumänische Ministerpräsident Mihai Razvan Ungureanu hat am Dienstag Gespräche für eine Kabinettsumbildung aufgenommen. Der bisherige Geheimdienstchef will mit den Regierungsparteien innerhalb von zehn Tagen ein neues Kabinett bilden, nachdem der bisherige Ministerpräsident Emil Boc am Montag seinen Rücktritt erklärte. Ungureanu wurde von Staatspräsident Traian Basescu mit der Regierungsbildung beauftragt.
Athen (AFP) - Ein Generalstreik gegen die jüngsten Sparmaßnahmen hat am Dienstag das öffentliche Leben in Griechenland teilweise lahmgelegt. Unter dem Motto "Es reicht" riefen die beiden großen Gewerkschaftsverbände für die Privatwirtschaft und den öffentlichen Dienst ihre Mitglieder zu Streiks und Kundgebungen auf. Bestreikt wurden Schulen, Ministerien, Banken und Krankenhäuser. In der Hauptstadt Athen setzten sich die U-Bahn und die Busse mit Verspätungen in Bewegung. Die Fährverbindungen wurden durch einen Streik der Seeleute behindert. Der Flugverkehr war indes nicht beeinträchtigt, da die Fluglotsen regulär arbeiteten.
Paris (AFP) - Das Personal der französischen Fluggesellschaft Air France hat seinen Streik am Dienstag ausgeweitet. Nur einer von zwei Langstreckenflügen sollte starten, wie die Airline bereits am Montagabend ankündigte. Bei den Kurz- und Mittelstreckenflügen sollte knapp ein Drittel der Verbindungen gestrichen werden. Bereits am Morgen fielen an den beiden Pariser Flughäfen Orly und Roissy Charles-de-Gaulle etwa doppelt so viele Flüge aus wie am Montag.
Berlin (AFP) - Die Sanktionen gegen Hartz-IV-Empfänger haben nach einem Bericht der "Saarbrücker Zeitung" im vergangenen Jahr zugenommen. Von Januar bis September 2011 seien von den Jobcentern insgesamt fast 670.000 Sanktionen verhängt worden, neun Prozent mehr im gleichen Zeitraum des Vorjahres, berichtete das Blatt am Dienstag. Die Zeitung berief sich auf aktuelle Statistiken der Bundesagentur für Arbeit.
Berlin (AFP) - Die Bundeswehr-Rationalisierungsgesellschaft Beschaffung und Betrieb (g.e.b.b.) soll einem 75-Jährigen für sein Ausscheiden aus dem Arbeitsverhältnis eine Abfindung von rund 80.000 Euro gezahlt haben. Wie die "Leipziger Volkszeitung" am Dienstag berichtete, handelt es sich dabei um den pensionierten Ministerialrat Paul Fritz, der nach Ende seiner Beamtentätigkeit für die Tätigkeit von der g.e.b.b. rekrutiert worden war. Ähnliche Abfindungen erhielten dem Blatt zufolge auch die Energieexpertin Jutta Schneider und der Logistik-Fachmann Hans Joachim Schell.
London (AFP) - Nach den hohen Verlusten vor allem wegen der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko hat der britische Ölkonzern BP das vergangene Jahr mit einem überraschend hohen Gewinn abgeschlossen. BP verdiente unter dem Strich 23,9 Milliarden Dollar (rund 18,2 Milliarden Euro), wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Allein das letzte Quartal 2011 spülte 7,6 Milliarden Dollar in die Kassen von BP. Der Konzern profitierte wie seine Konkurrenten vom hohen Ölpreis.
Seoul (AFP) - Nordkoreas Staatsmedien haben ihre Bemühungen verstärkt, um Bedenken wegen der Unerfahrenheit des neuen Staatsführers Kim Jong Un zu zerstreuen. "In Korea ist das niedrige Alter des Führers kein Anlass zur Sorge, sondern ein Grund zur Beruhigung. Das Vertrauen der Menschen in den Führer ist vollkommen beständig", schrieb am Montag die pro-nordkoreanische Zeitung "Chosun Sinbo" in Japan. Die Behauptung ausländischer Medien, Kim Jong Un habe nicht ausreichend Zeit zur Vorbereitung auf seine neue Führungsrolle gehabt, sei falsch, schrieb die Zeitung weiter.
Colombo (AFP) - Nach wochenlangen Protesten und einer Meuterei der Polizei auf den Malediven hat Präsident Mohammed Nasheed seinen Rücktritt bekanntgegeben. "Es ist für das Land in der in der derzeitigen Situation besser, dass ich zurücktrete", sagte Nasheed am Dienstag in einer Fernsehansprache. "Ich will das Land nicht mit eiserner Hand führen. Ich trete zurück." In dem Urlauberparadies im Indischen Ozean gab es seit drei Wochen Proteste gegen den Präsidenten. Am Dienstag brachten meuternde Polizisten laut örtlichen Medienvertretern das Staatsfernsehen unter ihre Kontrolle.
Detroit (AFP) - Der US-Autohersteller Ford ist verärgert über die Ausstrahlung eines Werbevideos des Konkurrenten General Motors (GM) während des Super Bowls. In dem während des Football-Finales am Sonntag ausgestrahlten Werbefilm überleben nur Fahrer des GM-Pickups "Chevrolet Silverado" den Weltuntergang - nicht aber der Fahrer eines Fords. Der Spot, der trotz Einspruchs von Ford gesendet wurde, erregte viel Aufmerksamkeit bei dem Finale, das mit 111,3 Millionen Zuschauern die höchste Einschaltquote in der US-Fernsehgeschichte erzielte.
Berlin (AFP) - Vor dem Hintergrund der Finanzkrise will die SPD offenbar im kommenden Jahr die Macht der Banken zu einem zentralen Wahlkampfthema machen. Wie das "Handelsblatt" am Dienstag berichtete, lässt die SPD-Parteizentrale bereits Videospots vorbereiten, in denen Finanzindustrie und -akteure scharf attackiert würden. Zu sehen sei beispielsweise in einem Zeichentrickfilm ein Roulettetisch, auf dem Menschen und Häuser hin- und hergeschoben würden. Bankvorstände würden als "Zocker" und "Kasinokapitalisten" bezeichnet.
Berlin (AFP) - Der niederländisch-britische Ölkonzern Shell will seine Tankstellen mit Sitzecken und WLAN-Anschlüssen aufwerten und die Kunden dazu bewegen, mehr Zeit in seinen Shops zu verbringen. "Wir werden in unser Shopgeschäft spürbar investieren", sagte Joerg Wienke, Shell-Tankstellenchef für Deutschland, Österreich und die Schweiz, der Tageszeitung "Die Welt" vom Dienstag. Noch in diesem Jahr werde Shell bis zu 100 Stationen umrüsten, in zwei bis drei Jahren solle der Umbau abgeschlossen sein. Allerdings sollen nicht alle 2100 Tankstellen aufgewertet werden.
Tokio (AFP) - Der japanische Autohersteller Mitsubishi würde sein Werk in den Niederlanden auch für nur einen Euro verkaufen, solange die 1500 Arbeitsplätze dort erhalten bleiben. Das sagte am Montagabend nach Angaben eines Unternehmenssprechers Mitsubishi-Chef Osamu Masuko. Mitsubishi hatte am Montag bekanntgegeben, dass die Produktion im niederländischen Born zum Jahresende auslaufe. Damit stellt der viertgrößte japanische Hersteller gleichzeitig seine Produktion in Europa komplett ein.
Colombo (AFP) - Auf dem Inselarchipel der Malediven haben aufständische Polizisten am Dienstag das Staatsfernsehen unter ihre Kontrolle gebracht. Dies sagte ein Journalist einer Lokalzeitung, der nicht namentlich genannt werden wollte. Auf der Inselgruppe gab es seit drei Wochen Proteste gegen Präsident Mohammed Nasheed.
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