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Los Angeles (AFP) - Ein 58-jähriger Kalifornier muss wegen eines tödlichen Golfschlags gegen einen Chihuahua mit einer Haftstrafe von bis zu vier Jahren rechnen. Wie die Polizei in Riverside am Mittwoch mitteilte, befindet sich der Täter nach der Zahlung einer Kaution von 5000 Dollar vorerst auf freiem Fuß.
Washington (AFP) - Die Behandlung von Krebserkrankungen bei Mäusen kann laut einer US-Studie durch kurze Fasten-Perioden verbessert werden. Eine Kombination von Fasten-Zyklen und Chemotherapie sei spürbar effizienter als die Chemotherapie allein, sagte Valter Longo von der Universität Southern California am Mittwoch. Ob eine solche Therapie auch bei Menschen wirke, könne er nicht sagen.
Bukarest (AFP) - Der designierte neue rumänische Ministerpräsident Mihai Razvan Ungureanu hat die Leitung des Auslandsgeheimdienstes niedergelegt. Wie das Präsidialamt in Bukarest am Mittwoch mitteilte, ging dort ein entsprechendes Demissionsschreiben ein. Die Führung des Auslandsgeheimdienstes ging demnach an Ungureanus bisherigen Stellvertreter über.
Washington (AFP) - US-Präsident Barack Obama gerät wegen einer Bestimmung in seiner Gesundheitsreform zu Verhütungsmitteln zunehmend in die Kritik. Der republikanische Chef des Repräsentantenhauses, John Boehner, sprach am Mittwoch von einer "Attacke auf die Religionsfreiheit in unserem Land". Laut der umstrittenen Klausel müssen fast alle Arbeitgeber ihren Mitarbeiterinnen verschreibungspflichtige Verhütungsmittel wie die Pille finanzieren. Ausnahmen gelten zwar für Kirchen, nicht aber für von Religionsgemeinschaften betriebene Einrichtungen wie Krankenhäuser oder Schulen.
Vatikanstadt (AFP) - Der vatikanische Chefermittler für Missbrauchsfälle, Charles Scicluna, hat eine strengere Rechenschaftspflicht für Bischöfe im Umgang mit Fällen von Kindesmissbrauch gefordert. Die kirchliche Bestrafung von Bischöfen sei nach kanonischem Recht dem Papst vorbehalten, erklärte Scicluna am Mittwoch am Rande einer Konferenz über die Missbrauchsskandale der katholischen Kirche. Die bischöfliche Verantwortlichkeit müsse in Zukunft weiterentwickelt werden.
London (AFP) - Anlässlich ihres diamantenen Thronjubiläums wird Königin Elizabeth II. ab März fünf Monate lang durch ihr Königreich reisen. Bei ihrer Tournee will sich die Queen bei den Bürgern für ihre Unterstützung und ihre Loyalität bedanken, wie der Buckingham-Palast am Mittwoch mitteilte. Ihre Reise wird demnach am 8. März mit einem Besuch in Leicester beginnen und am 25. Juli in Hampshire enden. Begleitet wird sie dabei von ihrem Gemahl, Prinz Philip.
Prag (AFP) - Der Präsident der Tschechischen Republik wird künftig vom Volk direkt gewählt. Eine entsprechende Verfassungsänderung wurde am Mittwoch vom Senat angenommen. 49 der 75 anwesenden Senatoren stimmten dafür. Das Abgeordnetenhaus hatte der Neuregelung bereits im Dezember zugestimmt. Bislang wurde der Präsident vom Parlament gewählt.
Berlin (AFP) - Der Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat hat eine Einigung zur Reform des Telekommunikationsgesetzes erzielt und damit den Weg für neue Rechte für Telefonkunden geebnet. Die Vermittler verständigten sich laut einer Mitteilung des Bundesrats am Mittwoch darauf, die Zuweisung von Mobilfunkfrequenzen künftig durch eine Verordnung zu regeln, die der Zustimmung des Bundesrats bedarf. Die Länder hatten dabei mehr Mitspracherechte verlangt und deshalb im November den Vermittlungsausschuss angerufen.
Berlin (AFP) - Aufgrund eines drohenden Engpasses bei der Stromversorgung haben die vier deutschen Netzbetreiber Presseberichten zufolge am Mittwoch auf Reservekraftwerke zurückgegriffen. Wie das "Handelsblatt" und die "Financial Times Deutschland" (Donnerstagausgaben) berichteten, war es der zweite Zugriff in diesem Winter auf die sogenannte Kaltreserve. Dabei wurde nach Informationen der "FTD" auch erstmals ein Reservekraftwerk in Deutschland eingesetzt. Demnach lief zwischen 7.00 und 17.00 Uhr ein Steinkohle-Generator der Großkraftwerke Mannheim.
Vatikanstadt (AFP) - Die zahlreichen bekannt gewordenen Fälle von Kindesmissbrauch haben die katholische Kirche nach Schätzungen von US-Experten mehr als zwei Milliarden Dollar (etwa 1,5 Milliarden Euro) gekostet. Bei einer Konferenz in Rom über die Missbrauchsskandale der Kirche schätzten zwei Mitarbeiter eines US-Hilfswerks am Mittwoch diese Summe als "vermutlich vernünftig" ein. In ihre Rechnung bezogen Michael J. Bemi und Patricia Neal die Kosten für Entschädigungen, Untersuchungen, Prozesse und die Behandlung von Opfern ein.
Dubai (AFP) - Die Hotelkette Marriott hat die Eröffnung des höchsten Hotelgebäudes der Welt angekündigt. Noch vor dem Ende des Jahres solle das Hotel in Dubai die ersten Gäste empfangen, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Mit einer Höhe von 355 Metern soll es demnach nur 26 Meter kleiner sein als das Empire State Building in New York. Mehr als 1600 Zimmer sind vorgesehen, von denen in einer ersten Phase die Hälfte in Betrieb genommen werden soll. Laut Marriott ist das Projekt ein "starkes Signal für die zunehmende Bedeutung von Dubai".
Belgrad (AFP) - Eiseskälte und heftige Schneefälle haben für Entlastung bei der serbischen Polizei gesorgt: "Trotz des Ernstes der Situation hat es auch etwas für sich - den Rückgang krimineller Handlungen im Land", sagte Innenminister Ivica Dacic am Mittwoch der Nachrichtenagentur Tanjug. Die Zahl der Straftaten sei um 40 Prozent gesunken, in den vergangenen Tagen sei nicht ein einziger Autodiebstahl registriert worden.
Berlin (AFP) - Die kommunalen Arbeitgeber hoffen auf einen zügigen Abschluss der diesjährigen Tarifrunde im öffentlichen Dienst. "Ich habe die Hoffnung, dass wir bis Ende März fertig werden, denn diesmal geht es nicht um komplizierte inhaltliche Fragen, sondern ausschließlich ums Geld", sagte der Verhandlungsführer der kommunalen Arbeitgeber, Thomas Böhle, dem Tagesspiegel (Donnerstagsausgabe). Die Gewerkschaften und der Beamtenbund wollen am Donnerstag ihre Lohnforderung vorstellen, erwartet werden dem Bericht zufolge 6,5 Prozent.
Kabul (AFP) - Der US-Beauftragte für Afghanistan, Marc Grossman, ist nach Angaben eines afghanischen Regierungsmitarbeiters in Katar mit Vertretern der radikalislamischen Taliban zusammengekommen. Das Treffen im Zuge der US-Bemühungen um ein Ende des Konflikts in Afghanistan habe Ende Januar stattgefunden, sagte der Regierungsvertreter, der namentlich nicht genannt werden wollte, am Mittwoch. Grossman habe den afghanischen Präsidenten Hamid Karsai bei einer Zusammenkunft in Italien über die Gespräche mit den Taliban informiert.
Brüssel (AFP) - Die Finanzminister der Eurozone kommen am Donnerstag zu einem Sondertreffen zum von der Pleite bedrohten Griechenland zusammen. Wie der Eurogruppen-Vorsitzende Jean-Claude Juncker am Mittwoch mitteilte, findet das Treffen am Abend (18.00 Uhr) in Brüssel statt. Mit mehrtägiger Verzögerung hatten am Mittwochnachmittag in Griechenland die Parteien der Regierungskoalition ihre Gespräche über weitere Einsparungen begonnen. Sie sind Voraussetzung für weitere Milliardenhilfen der internationalen Geldgeber.
Berlin (AFP) - Ungeachtet eines Dementis des Bundesfamilienministeriums hat ein Bericht über angeblich geplante Kürzungen beim Elterngeld die Debatte um das umstrittene Betreuungsgeld neu angefacht. "Es gibt im Bundesfamilienministerium keine Pläne, das Elterngeld zu kürzen", erklärte Ministeriumssprecher Christoph Steegmans am Mittwoch zu einem Bericht der Wochenzeitung "Die Zeit". Zugleich hob er hervor, das Familienministerium habe immer deutlich gemacht, dass das Betreuungsgeld nicht aus dem bestehenden Etat finanziert werden könne.
Vatikanstadt (AFP) - Angesichts der extremen Kältewelle in Europa hat Papst Benedikt XVI. die Katholiken zur "Solidarität" mit den Opfern aufgerufen. Bei seiner wöchentlichen Generalaudienz im Vatikan ermunterte der Papst die Gläubigen am Mittwoch zum Zusammenhalt und zum "Großmut" gegenüber den Betroffenen. Seit rund zehn Tagen überzieht eine eisige Kälte mit stellenweise starken Schneefällen und heftigen Stürmen Europa. Insgesamt kamen dabei mehr als 480 Menschen ums Leben, am stärksten betroffen sind die Ukraine mit 136 Toten und Polen mit 74 Toten.
Mogadischu (AFP) - Bei einem Selbstmordanschlag in der somalischen Hauptstadt Mogadischu sind am Mittwoch mindestens elf Menschen getötet worden. Der Selbstmordattentäter habe ein mit Sprengstoff beladenes Auto nahe des Präsidentenpalasts zur Explosion gebracht, erklärten Sicherheitsbeamte. Zahlreiche weitere Menschen wurden verletzt. Die Gewalttat ereignete sich nur wenige Stunden nach einem Treffen des EU-Diplomaten und Sondergesandten für das Horn von Afrika, Alexander Rondos, mit Vertretern der Regierung in der Stadt. Zu dem Anschlag bekannte sich zunächst niemand.
Male (AFP) - Die Unruhen auf den Malediven haben sich ausgeweitet. Nach dem Machtwechsel in der Hauptstadt Male gab es am Mittwoch auf mindestens zwei Inseln im Süden des Archipels Angriffe auf Polizeistationen. Der Bürgermeister von Addu, Abdulla Sodig, sagte, eine Polizeistation sei gestürmt worden, zwei andere würden von Demonstranten belagert. Auf der Insel Thinadhoo griff eine Menge von rund eintausend Demonstranten laut der Schilderung eines Regierungsmitarbeiters sowohl eine Polizeistation als auch ein Justiz- und ein weiteres Regierungsgebäude an.
Paris (AFP) - Der weltweite Kunstmarkt boomt trotz der Finanzkrise: Im vergangenen Jahr stiegen die Erlöse aus Kunstauktionen um 21 Prozent auf 11,5 Milliarden Dollar (8,7 Milliarden Euro) an. "Kunst ist zu einem krisensicheren Wert geworden", sagte Thierry Ehrmann von der Fachagentur Artprice am Mittwoch in Paris. Den größten Marktanteil hatte wie im Vorjahr China, gefolgt von den USA. Deutschland landete auf Platz fünf.
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