Ihre Branche:
Mobile Dienste
AFP News Content für Mobilfunk-Plattformen ist speziell für die vergleichsweise geringe Darstellungsfähigkeit von Handy- und PDA-Displays aufbereitet.
Grafisch angepasst an jeden Kundenauftritt
Karsai kritisiert Geheimakten-Veröffentlichung von WikiLeaks
07/29 | 11:13 GMT

©AFP / Yuri Cortez
Afghanistans Präsident Hamid Karsai hat die Nennung afghanischer Informanten im Zuge der Veröffentlichung tausender US-Geheimdokumente zum Afghanistan-Einsatz scharf kritisiert. Der Gründer der Internetseite WikiLeaks verteidigte die Offenlegung.

©AFP / Yuri Cortez
Afghanischer Präsident Karsai
London (AFP) - Afghanistans Präsident Hamid Karsai hat die Nennung afghanischer Informanten im Zuge der Veröffentlichung tausender US-Geheimdokumente zum Afghanistan-Einsatz scharf kritisiert. "Das ist extrem verantwortungslos und schockierend", sagte Karsai vor Journalisten in Kabul. "Dabei geht es um Menschenleben und die sind gefährdet", fügte der Präsident hinzu. Er könne dies "nicht ignorieren". WikiLeaks-Grüner Julian Assange wies Kritik zurück, die Veröffentlichung gefährde afghanische Informanten.

©AFP / Leon Neal
WikiLeaks-Gründer Assange
Das auf Enthüllungsgeschichten spezialisierte Internetforum WikiLeaks hatte zehntausende geheime Unterlagen zum Afghanistan-Einsatz veröffentlicht, in denen offenbar auch dutzende Namen von Afghanen zu finden sind, die den USA und ihren Alliierten detaillierte Informationen lieferten.

©AFP
Ausländische Truppen in Afghanistan
WikiLeaks habe sich vor der Veröffentlichung an das Weiße Haus gewandt, um "die Gefahr so gering wie möglich zu halten, dass unschuldige Informanten namentlich genannt werden", habe aber keine Antwort erhalten, sagte Assange der britischen Tageszeitung "The Times". Diese hatte am Vortag berichtet, nur kurze Recherchen in den Akten genügten, um dutzende Namen von afghanischen Informanten zu finden. "Niemand hat Schaden genommen, aber sollte jemand Schaden nehmen, dann wäre das natürlich sehr bedauerlich", sagte Assange. Zuvor hatte er noch versichert, die Dokumente seien auf mögliche Namen gefährdeter Afghanen überprüft worden, 15.000 Dokumente seien daraufhin nicht veröffentlicht worden.
animationSet
©AFP
ANIMATION: Afghanistan - Provinzen und Regionalkommandos
Die internationale Afghanistan-Truppe ISAF verurteilte die Veröffentlichung der Geheimdokumente scharf. Es sei "ausgesprochen unverantwortlich", klassifizierte Dokumente "so zu Markte zu tragen", sagte der ISAF-Sprecher Josef Blotz bei einer Videokonferenz aus dem ISAF-Hauptquartier in Kabul. Bei den Dokumenten handelt es sich um Einsatzberichte, welche die tatsächliche Lage in Afghanistan als bei weitem schlimmer beschreiben als bisher bekannt.
©AFP
VIDEO: Schwere Zeiten für Goldschmuckhändler in Kabul
Die Weitergabe der geheimen Dokumente sei eine "Straftat" und setze sowohl die internationalen Soldaten als auch die afghanischen Sicherheitskräfte "zusätzlicher Gefährdung" aus, erklärte die ISAF. Außerdem seien womöglich Persönlichkeitsrechte von afghanischen Bürgern berührt, die etwa als Übersetzer für die Schutztruppe arbeiten und namentlich in den Dokumenten auftauchen.
Ein Dienst inhaltlich und technisch speziell aufbereitet für die Displays mobiler Endgeräte
Mobiles Journal
Aktuelle Top-Nachrichten aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Sport für das mobile Internet. Inhaltlich und technisch speziell aufbereitet für die Displays mobiler Endgeräte, fortlaufend aktualisiert von der AFP Online-Redaktion
SMS Headlines
- Die Top-Schlagzeilen in Kurzform – je Thema bis zu 130 Zeilen lang
- Ideal für SMS-Dienste, Info-Screens, Ticker-Laufschriften, Projektionen, etc.
- Klare Struktur der Berichte
- Es stehen verschiedene Versionen für SMS, MMS, WAP und bebilderte Dienste wie i-Mode zur Verfügung
Einige Beispiele
TV-Wettermoderator Kachelmann aus U-Haft entlassen
07/29 | 14:49 GMT

©AFP / Ronald Wittek
Der wegen mutmaßlicher Vergewaltigung angeklagte TV-Wettermoderator Jörg Kachelmann ist nach rund viermonatiger Untersuchungshaft wieder auf freiem Fuß. Zusammen mit seinem Anwalt Reinhard Birkenstock durchschritt er die Gefängnistür in Mannheim. Das Oberlandesgericht Karlsruhe ordnete die Haftentlassung an, weil "kein dringender Tatverdacht" bestehe, dass Kachelmann seine Ex-Freundin Anfang Februar vergewaltigt habe.

©AFP / Ronald Wittek
Kachelmann (Mitte l.)
Karlsruhe (AFP) - Der wegen mutmaßlicher Vergewaltigung angeklagte

©AFP / Ronald Wittek
Kachelmann verlässt Gefängnis in Mannheim
Wenige Stunden nach der OLG-Anordnung schritt Kachelmann am frühen Nachmittag durch die Gefängnistür in Mannheim. Der in ein langärmeliges weißes T-Shirt gekleidete ARD-Moderator wirkte entspannt und lächelte, gab aber keine Erklärung ab. Begleitet wurde Kachelmann von seinem Anwalt Reinhard Birkenstock, der das OLG für seine Entscheidung lobte: "Mit dem Beschluss ist die Unschuldsvermutung wieder auferstanden in diesem Verfahren, und die Rechtsstaatlichkeit ist zurückgekehrt."
Der Wetterexperte war Mitte März nach seiner Rückkehr von den Olympischen Winterspielen im kanadischen Vancouver auf dem Frankfurter Flughafen festgenommen worden war. Kachelmanns langjährige Geliebte hatte ihn angezeigt, weil er sie angeblich nach einem Beziehungsstreit vergewaltigt und ihr dabei ein Messer an den Hals gehalten haben soll. Medizinische und aussagepsychologische Gutachten stützen diese Version laut OLG aber nicht eindeutig. In dem Fall stehe vielmehr "Aussage gegen Aussage". Das Landgericht Mannheim hatte dagegen in einer früheren Entscheidung die Entlassung Kachelmanns aus der U-Haft noch abgelehnt, weil es die Aussagen seiner Ex-Freundin für glaubhaft hielt.
Verhandelt wird der Prozess dann vor dem Landgericht Mannheim. Bei einer Verurteilung droht Kachelmann eine Haftstrafe von mindestens fünf Jahren. Ob der ursprünglich geplante Termin für den Prozessbeginn am 6. September noch gehalten werden kann, ist nach Angaben des Gerichts unklar. Hintergrund ist, dass die Untersuchungshaft grundsätzlich nicht länger als sechs Monate bis zur Hauptverhandlung dauern darf. Da Kachelmann nicht mehr in Haft sitzt, haben nun andere Angeklagte Vorrang, die hinter Gittern auf ihren Prozess warten.
Ein ARD-Sprecher sagte dem Berliner Blatt "B.Z.", Kachelmann werde zunächst weiterhin nicht bei der ARD auftreten: "Wir warten das Ende des Verfahrens ab. Bis dahin ist nicht vorgesehen, dass Herr Kachelmann für uns moderiert."

DEUTSCHLAND
TV-Wettermoderator Kachelmann aus U-Haft ...TV-Wettermoderator Kachelmann aus U-Haft entlassen
07/29 | 14:49 GMT

©AFP / Ronald Wittek
Der wegen mutmaßlicher Vergewaltigung angeklagte TV-Wettermoderator Jörg Kachelmann ist nach rund viermonatiger Untersuchungshaft wieder auf freiem Fuß. Zusammen mit seinem Anwalt Reinhard Birkenstock durchschritt er die Gefängnistür in Mannheim. Das Oberlandesgericht Karlsruhe ordnete die Haftentlassung an, weil "kein dringender Tatverdacht" bestehe, dass Kachelmann seine Ex-Freundin Anfang Februar vergewaltigt habe.

©AFP / Ronald Wittek
Kachelmann (Mitte l.)
Karlsruhe (AFP) - Der wegen mutmaßlicher Vergewaltigung angeklagte

©AFP / Ronald Wittek
Kachelmann verlässt Gefängnis in Mannheim
Wenige Stunden nach der OLG-Anordnung schritt Kachelmann am frühen Nachmittag durch die Gefängnistür in Mannheim. Der in ein langärmeliges weißes T-Shirt gekleidete ARD-Moderator wirkte entspannt und lächelte, gab aber keine Erklärung ab. Begleitet wurde Kachelmann von seinem Anwalt Reinhard Birkenstock, der das OLG für seine Entscheidung lobte: "Mit dem Beschluss ist die Unschuldsvermutung wieder auferstanden in diesem Verfahren, und die Rechtsstaatlichkeit ist zurückgekehrt."
Der Wetterexperte war Mitte März nach seiner Rückkehr von den Olympischen Winterspielen im kanadischen Vancouver auf dem Frankfurter Flughafen festgenommen worden war. Kachelmanns langjährige Geliebte hatte ihn angezeigt, weil er sie angeblich nach einem Beziehungsstreit vergewaltigt und ihr dabei ein Messer an den Hals gehalten haben soll. Medizinische und aussagepsychologische Gutachten stützen diese Version laut OLG aber nicht eindeutig. In dem Fall stehe vielmehr "Aussage gegen Aussage". Das Landgericht Mannheim hatte dagegen in einer früheren Entscheidung die Entlassung Kachelmanns aus der U-Haft noch abgelehnt, weil es die Aussagen seiner Ex-Freundin für glaubhaft hielt.
Verhandelt wird der Prozess dann vor dem Landgericht Mannheim. Bei einer Verurteilung droht Kachelmann eine Haftstrafe von mindestens fünf Jahren. Ob der ursprünglich geplante Termin für den Prozessbeginn am 6. September noch gehalten werden kann, ist nach Angaben des Gerichts unklar. Hintergrund ist, dass die Untersuchungshaft grundsätzlich nicht länger als sechs Monate bis zur Hauptverhandlung dauern darf. Da Kachelmann nicht mehr in Haft sitzt, haben nun andere Angeklagte Vorrang, die hinter Gittern auf ihren Prozess warten.
Ein ARD-Sprecher sagte dem Berliner Blatt "B.Z.", Kachelmann werde zunächst weiterhin nicht bei der ARD auftreten: "Wir warten das Ende des Verfahrens ab. Bis dahin ist nicht vorgesehen, dass Herr Kachelmann für uns moderiert."




