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Aktivisten berichten von erneut dutzenden Toten in Homs
02/08 | 14:26 GMT

©AFP/Youtube
Die syrische Armee ist Menschenrechtsgruppen zufolge auch am fünften Tag in Folge mit massiver Gewalt gegen die Protesthochburg Homs vorgegangen. Das Foto ist ein Ausschnitt aus einem Youtube-Video, das den Beschuss der Stadt Homs zeigen soll.

©AFP/Youtube
Zerstörungen in Homs
Damaskus (AFP) - Die syrische Armee ist Menschenrechtsgruppen zufolge auch am fünften Tag in Folge mit massiver Gewalt gegen die Protesthochburg Homs vorgegangen. Nach Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte wurden am Mittwoch beim Beschuss der Stadt mindestens 50 Menschen getötet. Unter den Opfern seien auch drei Familien, die in der Nacht von Milizen von Staatschef Baschar al-Assad ermordet worden seien. Die EU erarbeitet derzeit Notfallpläne, um bei einer Verschlimmerung der Lage in Syrien EU-Bürger außer Landes zu bringen.
Homs werde mit schweren Waffen beschossen, erklärte die in London ansässige Beobachtungsstelle. Die Zahl der Todesopfer werde noch steigen, da viele Leichen unter den Trümmern zerstörter Häuser lägen.
Ein Aktivist in der Stadt sagte der Nachrichtenagentur AFP am Telefon, seit dem Morgengrauen sei der Beschuss "sehr intensiv". Geschossen werde unter anderem mit Raketen und Mörsergranaten. Damit bereite die Armee offenbar eine Bodenoffensive vor. "Die humanitäre Situation ist grässlich und es mangelt an Essen." Ein anderer Aktivist sagte, Panzer seien von Damaskus aus auf den Weg nach Homs. "Wir fürchten ein neues Massaker."
Das Staatsfernsehen berichtete, "bewaffnete Terrorbanden" hätten mit Granaten die Raffinerie von Homs beschossen. Zwei Treibstofftanks seien dabei in Brand gesetzt worden. Die syrischen Truppen gehen seit der Nacht zum Samstag mit massiver Gewalt gegen die Protestbewegung in Homs vor. Nach Angaben von Menschenrechtsaktivisten wurden alleine in jener Nacht mindestens 230 Menschen getötet. Seit Beginn der Niederschlagung der Proteste Mitte März starben Menschenrechtsgruppen zufolge mehr als 6000 Menschen.
©AFP/Youtube
VIDEO: Syriens Auslandsopposition
UN-Menschenrechtskommissarin Navi Pillay zeigte sich in einer Erklärung "entsetzt" über die "wahllosen Angriffe auf zivile Gegenden" in Homs. Das Scheitern einer Resolution des UN-Sicherheitsrates zur Gewalt in Syrien am Wochenende habe offenbar "die Bereitschaft der syrischen Regierung angeheizt, die eigene Bevölkerung zu massakrieren, um die Protestbewegung niederzuschlagen".
Russland und China hatten am Wochenende mit ihrem Veto im UN-Sicherheitsrat eine Syrien-Resolution verhindert. Nach einem Besuch in Damaskus sagte Russlands Außenminister Sergej Lawrow am Dienstag, Assad habe ihm zugesichert, die Gewalt zu beenden. Der britische Regierungschef David Cameron sagte heute aber, er habe nur "begrenztes Vertrauen" in die Ergebnisse dieses Treffens.
Lawrow selbst antwortete auf die Frage eines Journalisten, ob er Assad bei dem Treffen zum Rücktritt aufgefordert habe, ausweichend: Die Syrer allein müssten über das Schicksal ihres Präsidenten entscheiden. Zugleich kritisierte er die Entscheidung mehrerer Staaten, ihre Botschafter aus Damaskus abzuziehen, als "unlogisch". Auch Regierungschef Wladimir Putin sagte laut der Nachrichtenagentur Interfax, die Syrer müssten selbst entscheiden. "Natürlich müssen wir die Gewalt von allen Seiten verurteilen, wir dürfen uns aber nicht aufführen wie ein Elefant im Porzellanladen."
Nach Angaben eines EU-Diplomaten werden derzeit die EU-Vertretungen in Jordanien und im Libanon verstärkt, um sich im Ernstfall um "einige tausend" in Syrien lebende Europäer zu kümmern. Die Türkei plant nach Worten von Außenminister Ahmet Davutoglu in Kürze eine internationale Konferenz zum Konflikt in Syrien.
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Einige aktuelle Themenbeispiele
Aktivisten berichten von erneut dutzenden Toten in Homs
02/08 | 14:26 GMT

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Die syrische Armee ist Menschenrechtsgruppen zufolge auch am fünften Tag in Folge mit massiver Gewalt gegen die Protesthochburg Homs vorgegangen. Das Foto ist ein Ausschnitt aus einem Youtube-Video, das den Beschuss der Stadt Homs zeigen soll.

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Zerstörungen in Homs
Damaskus (AFP) - Die syrische Armee ist Menschenrechtsgruppen zufolge auch am fünften Tag in Folge mit massiver Gewalt gegen die Protesthochburg Homs vorgegangen. Nach Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte wurden am Mittwoch beim Beschuss der Stadt mindestens 50 Menschen getötet. Unter den Opfern seien auch drei Familien, die in der Nacht von Milizen von Staatschef Baschar al-Assad ermordet worden seien. Die EU erarbeitet derzeit Notfallpläne, um bei einer Verschlimmerung der Lage in Syrien EU-Bürger außer Landes zu bringen.
Homs werde mit schweren Waffen beschossen, erklärte die in London ansässige Beobachtungsstelle. Die Zahl der Todesopfer werde noch steigen, da viele Leichen unter den Trümmern zerstörter Häuser lägen.
Ein Aktivist in der Stadt sagte der Nachrichtenagentur AFP am Telefon, seit dem Morgengrauen sei der Beschuss "sehr intensiv". Geschossen werde unter anderem mit Raketen und Mörsergranaten. Damit bereite die Armee offenbar eine Bodenoffensive vor. "Die humanitäre Situation ist grässlich und es mangelt an Essen." Ein anderer Aktivist sagte, Panzer seien von Damaskus aus auf den Weg nach Homs. "Wir fürchten ein neues Massaker."
Das Staatsfernsehen berichtete, "bewaffnete Terrorbanden" hätten mit Granaten die Raffinerie von Homs beschossen. Zwei Treibstofftanks seien dabei in Brand gesetzt worden. Die syrischen Truppen gehen seit der Nacht zum Samstag mit massiver Gewalt gegen die Protestbewegung in Homs vor. Nach Angaben von Menschenrechtsaktivisten wurden alleine in jener Nacht mindestens 230 Menschen getötet. Seit Beginn der Niederschlagung der Proteste Mitte März starben Menschenrechtsgruppen zufolge mehr als 6000 Menschen.
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VIDEO: Syriens Auslandsopposition
UN-Menschenrechtskommissarin Navi Pillay zeigte sich in einer Erklärung "entsetzt" über die "wahllosen Angriffe auf zivile Gegenden" in Homs. Das Scheitern einer Resolution des UN-Sicherheitsrates zur Gewalt in Syrien am Wochenende habe offenbar "die Bereitschaft der syrischen Regierung angeheizt, die eigene Bevölkerung zu massakrieren, um die Protestbewegung niederzuschlagen".
Russland und China hatten am Wochenende mit ihrem Veto im UN-Sicherheitsrat eine Syrien-Resolution verhindert. Nach einem Besuch in Damaskus sagte Russlands Außenminister Sergej Lawrow am Dienstag, Assad habe ihm zugesichert, die Gewalt zu beenden. Der britische Regierungschef David Cameron sagte heute aber, er habe nur "begrenztes Vertrauen" in die Ergebnisse dieses Treffens.
Lawrow selbst antwortete auf die Frage eines Journalisten, ob er Assad bei dem Treffen zum Rücktritt aufgefordert habe, ausweichend: Die Syrer allein müssten über das Schicksal ihres Präsidenten entscheiden. Zugleich kritisierte er die Entscheidung mehrerer Staaten, ihre Botschafter aus Damaskus abzuziehen, als "unlogisch". Auch Regierungschef Wladimir Putin sagte laut der Nachrichtenagentur Interfax, die Syrer müssten selbst entscheiden. "Natürlich müssen wir die Gewalt von allen Seiten verurteilen, wir dürfen uns aber nicht aufführen wie ein Elefant im Porzellanladen."
Nach Angaben eines EU-Diplomaten werden derzeit die EU-Vertretungen in Jordanien und im Libanon verstärkt, um sich im Ernstfall um "einige tausend" in Syrien lebende Europäer zu kümmern. Die Türkei plant nach Worten von Außenminister Ahmet Davutoglu in Kürze eine internationale Konferenz zum Konflikt in Syrien.

WELTGESCHEHEN
Aktivisten berichten von erneut dutzenden Toten in ...Weg für neue Rechte für Telefonkunden ist geebnet
02/08 | 19:51 GMT

©AFP / Damien Meyer
Der Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat hat eine Einigung zur Reform des Telekommunikationsgesetzes erzielt und damit den Weg für neue Rechte für Telefonkunden geebnet.

©AFP / Damien Meyer
Weg für neue Rechte für Telefonkunden ist geebnet
Berlin (AFP) - Der Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat hat eine Einigung zur Reform des Telekommunikationsgesetzes erzielt und damit den Weg für neue Rechte für Telefonkunden geebnet. Die Vermittler verständigten sich laut einer Mitteilung des Bundesrats darauf, die Zuweisung von Mobilfunkfrequenzen künftig durch eine Verordnung zu regeln, die der Zustimmung des Bundesrats bedarf. Die Länder hatten dabei mehr Mitspracherechte verlangt und deshalb im November den Vermittlungsausschuss angerufen.
Das Telekommunikationsgesetz ist für die Verbraucher von Bedeutung, weil es die hohe Gebührenbelastung durch Warteschleifen beenden soll. Dies war zwar nicht Teil des Streits mit den Ländern, das gesamte Gesetz wurde aber dadurch blockiert. Wenn Bundestag und Bundesrat dem Kompromiss zustimmen, können diverse Verbesserungen für den Verbraucher in Kraft treten. Bundestag und Bundesrat sollen noch in dieser Woche abschließend beraten.
Das Gesetz sieht vor, dass Unternehmen für die Wartezeit vor Beginn eines Gesprächs und bei der Weitervermittlung keine Gebühren mehr verlangen dürfen. Dies gilt für Anrufe aus dem Festnetz genauso wie bei Telefonaten vom Handy. Zudem soll Telefonkunden der Anbieterwechsel erleichtert werden. Bei Call-by-Call-Gesprächen, also wenn Kunden einen Anbieter per Vorwahl wählen, soll eine Preisansage vor dem Gespräch verpflichtend werden.

WIRTSCHAFT
Weg für neue Rechte für Telefonkunden ist ...Fürth nach 1:0 gegen Hoffenheim im DFB-Pokal-Halbfinale
02/08 | 20:04 GMT

©AFP / Uwe Anspach
Die Tage von Holger Stanislawski als Trainer des Fußball-Bundesligisten 1899 Hoffenheim sind wohl gezählt nach der 0:1-Pleite im Viertelfinale des DFB-Pokals gegen den Zweitligisten SpVgg Greuther Fürth.

©AFP / Uwe Anspach
Hoffenheims Trainer Stanislawski
Sinsheim (SID) (AFP) - Die Tage von Holger Stanislawski als Trainer des Fußball-Bundesligisten 1899 Hoffenheim sind wohl gezählt: Nach der 0:1 (0:1)-Pleite im Viertelfinale des DFB-Pokals gegen den Zweitligisten SpVgg Greuther Fürth steht der erst im Sommer verpflichtete Ex-Coach von St. Pauli im Kraichgau vor dem Aus. Zuvor hatte Klubmäzen Dietmar Hopp nach den zuletzt schwachen Leistungen in der Bundesliga den eigenen Coach angezählt und ohne Wenn und Aber den ersten Halbfinaleinzug der Hoffenheimer im Pokal verlangt.
Angeblich hat 1899-Manager Ernst Tanner bereits Kontakt zu Markus Babbel aufgenommen, der im Winter Hertha BSC verlassen hatte. Mitentscheidend für die ausufernde Krise bei Hoffenheim war der Platzverweis gegen den früheren Nationalspieler Marvin Compper in der 36. Minute. Der Abwehrspieler hatte sich nach einem Schubser gegen Christopher Nöthe nicht im Griff und leistete sich während der anschließenden Rudelbildung noch einen Wischer in das Gesicht von Stephan Fürstner, was von Schiedsrichter Marco Fritz aus Korb zu Recht mit der Roten Karte geahndet wurde.
Wenig später machte Torjäger Olivier Occéan (44.) die erste Halbfinalteilnahme der Gäste perfekt, die in der Runde zuvor den fränkischen Lokalrivalen 1. FC Nürnberg aus dem Wettbewerb geworfen hatten.



