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Aktuelle Fotos von AFP
Konzentriert zum Comeback
03/12 | 16:28 GMT

©DDP/AFP / Sascha Schuermann
Volle Konzentration vor dem Comeback: Formel-1-Pilot Michael Schumacher hat vor dem Großen Preis von Bahrain im freien Training Platz drei belegt. Am Sonntag startet der siebenmalige Weltmeister mit seinem Mercedes-Silberpfeil nach 1239 Tagen Pause in seinen 251. Grand Prix.
Umfang
Täglich 2500 bis 3000 neue Bilder 8 Millionen archivierte Fotos
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Alle Bildtexte sind auf Englisch
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Die Bilddatenbank ImageForum
Die globale Gesamtproduktion ist in der AFP-Bilddatenbank ImageForum ebenso abrufbar wie die umfangreichen Archivbestände von AFP sowie Fotos von 18 Partneragenturen wie ddp, Getty Images, Roger Viollet u.v.a.m. Mit ImageForum, das auch eine deutsche Nutzeroberfläche hat, haben Sie Zugang zum gesamten Angebot von AFP-Foto und AFP Infografik.
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Eine große Themenauswahl lädt ein
Helfer am Ground Zero in New York sollen entschädigt werden
03/12 | 14:48 GMT

©AFP / Doug Kanter
Tausende Helfer am Ground Zero nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 sollen für gesundheitliche Probleme wegen der Aufräumarbeiten entschädigt werden. (Archivfoto)

©AFP / Doug Kanter
Rettungsarbeiten nach Anschlägen in New York
New York (AFP) - Tausende Helfer am Ground Zero nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 sollen für gesundheitliche Probleme wegen der Aufräumarbeiten entschädigt werden. Wie der Versicherer WTC Captive mitteilte, könnten mehr als zehntausend Menschen, vor allem Feuerwehrleute, Polizisten und Bauarbeiter insgesamt 657 Millionen Dollar (rund 477 Millionen Euro) an Ausgleichszahlungen erhalten.
Die Helfer waren bei den Aufräumarbeiten nach dem Einsturz der Türme des World Trade Centers giftigen Stoffen und Unmengen von Staub ausgesetzt, viele von ihnen kämpfen heute mit teils schweren Gesundheitsschäden. WTC Captive war für Klagen im Zusammenhang mit den Rettungs- und Aufräumarbeiten nach den Attentaten eingerichtet und mit rund einer Milliarde Dollar aus Bundesmitteln ausgestattet worden. Geklagt hatten mehr als zehntausend Betroffene.
Die Anspruchsberechtigten haben nun 90 Tage Zeit, das Angebot anzunehmen. Dafür muss jeder der Kläger eindeutig nachweisen, dass er an den Aufräumarbeiten am Ground Zero beteiligt war. Auch gesundheitliche Gutachten und Diagnosen müssen demnach eingereicht werden.
Christine LaSala, Präsidentin des WTC Captive, sprach von einem "fairen Ausgleich" für die Betroffenen. Durch die Vereinbarung könnten Rettungskräfte und Freiwillige angemessene Entschädigungen für ihre gesundheitlichen Schäden und auch etwaige zukünftige Probleme erhalten. Ziel des Fonds sei es, eine "gerechte Lösung" für die Betroffenen zu finden.
Der New Yorker Bürgermeister Michael Bloomberg sprach nach Bekanntwerden der Einigung ebenfalls von einer "fairen und vernünftigen Lösung". Die Stadt werde ihre Bemühungen um eine angemessene medizinische Behandlung der Betroffenen fortsetzen und deren Fälle weiter genau beobachten. Der frühere New Yorker Feuerwehrmann Kenny Specht erhob indes Vorwürfe gegen die Stadt. "Warum wurden diese Klagen nicht eher bearbeitet?", sagte er dem Sender CNN. Bei Specht war 2008 im Alter von nur 30 Jahren Schilddrüsenkrebs diagnostiziert worden.

WELTGESCHEHEN
Helfer am Ground Zero in New York sollen entschädigt ...Offenbar umfassende Bilanztricks bei Lehman Brothers
03/12 | 14:58 GMT

©AFP / Byun Yeong-Wook
Die Ex-Investmentbank Lehman Brothers hat einem Untersuchungsbericht zufolge schon vor ihrer Pleite durch Bilanztricks das Ausmaß ihrer Verschuldung verschleiert. Die Manager haben demnach ganze 500 Milliarden Dollar aus der Bilanz herausgerechnet. (Archivfoto)

©AFP / Byun Yeong-Wook
Offenbar umfassende Bilanztricks bei Lehman Brothers
New York (AFP) - Die frühere US-Investmentbank Lehman Brothers hat einem Untersuchungsbericht zufolge durch Bilanztricks schon Jahre vor ihrer Pleite das Ausmaß ihrer Verschuldung verschleiert. Die Führung der Bank habe "strafbare Bilanzmanipulationen" begangen, resümmiert der von einem Gericht bestellte Gutachter Anton Valukas. Sie habe ihre Probleme gezielt vor Investoren und Regulatoren verborgen.
Bereits im Jahr 2001 habe Lehman Brothers erstmals zu den Buchhaltungs-Tricks gegriffen, die konzernintern als "Repo 105" bekannt wurden, heißt es in dem Bericht. In den ersten sechs Monaten des Jahres 2008 lagerte die Bank demnach 500 Milliarden Dollar (heute 366 Milliarden Euro) aus ihrer Bilanz aus, um ihre wahre Verschuldung zu verbergen. Ziel der Manöver war laut Valukas eine "faktische Irreführung" der Öffentlichkeit.
Als Verantwortliche nennt Valukas den damaligen Lehman-Chef Richard Fuld sowie drei Finanzdirektoren. Der Sachverständige äußerte sich nicht zur Rechtmäßigkeit ihres Handelns, äußerte aber die Einschätzung, dass es zu einer Strafverfolgung führen könnte. Fuld habe die geschönten Bilanzen zertifiziert und dabei "zumindest grob fahrlässig" gehandelt, urteilte der Gutachter. Vorwürfe erhob Valukas zudem gegen die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst and Young, die "unter anderem versagt hat, die unsauberen oder unangemessenen Angaben in den Finanzberichten zu hinterfragen".
In seinem Gutachten zitiert Valukas aus der Email-Korrespondenz von Lehman-Managern. In einer Email schreibt ein Manager zu den Bilanztricks: "Im Grunde genommen ist es Augenwischerei." In einer anderen Email heißt es dazu: "Rechtlich ist es machbar, aber es sieht nicht gut aus."
Die unmittelbare Pleite von Lehman Brothers im September 2008 wurde dem Untersuchungsbericht zufolge durch das Verhalten von zwei anderen Banken beschleunigt. Valukas schreibt, die Citibank und JPMorgan hätten wenige Tage vor dem Kollaps erhöhte Sicherheiten von Lehman gefordert und Garantiebedingungen geändert. "Die Forderung der Lehman-Gläubiger hatte direkte Auswirkungen auf die Liquidität von Lehman, und die verfügbare Liquidität ist zentral für die Frage, warum Lehman pleite ging", schrieb Valukas.
Die Pleite von Lehman hatte die Finanzkrise massiv beschleunigt und zu großen Turbulenzen auf den Finanzmärkten geführt. In der Folge gingen mehrere kleinere Finanzinstitute pleite, zahlreiche Anleger auch in Deutschland verloren ihr Geld.

WIRTSCHAFT
Offenbar umfassende Bilanztricks bei Lehman ...Offenbar umfassende Bilanztricks bei Lehman Brothers
03/12 | 14:58 GMT

©AFP / Byun Yeong-Wook
Die Ex-Investmentbank Lehman Brothers hat einem Untersuchungsbericht zufolge schon vor ihrer Pleite durch Bilanztricks das Ausmaß ihrer Verschuldung verschleiert. Die Manager haben demnach ganze 500 Milliarden Dollar aus der Bilanz herausgerechnet. (Archivfoto)

©AFP / Byun Yeong-Wook
Offenbar umfassende Bilanztricks bei Lehman Brothers
New York (AFP) - Die frühere US-Investmentbank Lehman Brothers hat einem Untersuchungsbericht zufolge durch Bilanztricks schon Jahre vor ihrer Pleite das Ausmaß ihrer Verschuldung verschleiert. Die Führung der Bank habe "strafbare Bilanzmanipulationen" begangen, resümmiert der von einem Gericht bestellte Gutachter Anton Valukas. Sie habe ihre Probleme gezielt vor Investoren und Regulatoren verborgen.
Bereits im Jahr 2001 habe Lehman Brothers erstmals zu den Buchhaltungs-Tricks gegriffen, die konzernintern als "Repo 105" bekannt wurden, heißt es in dem Bericht. In den ersten sechs Monaten des Jahres 2008 lagerte die Bank demnach 500 Milliarden Dollar (heute 366 Milliarden Euro) aus ihrer Bilanz aus, um ihre wahre Verschuldung zu verbergen. Ziel der Manöver war laut Valukas eine "faktische Irreführung" der Öffentlichkeit.
Als Verantwortliche nennt Valukas den damaligen Lehman-Chef Richard Fuld sowie drei Finanzdirektoren. Der Sachverständige äußerte sich nicht zur Rechtmäßigkeit ihres Handelns, äußerte aber die Einschätzung, dass es zu einer Strafverfolgung führen könnte. Fuld habe die geschönten Bilanzen zertifiziert und dabei "zumindest grob fahrlässig" gehandelt, urteilte der Gutachter. Vorwürfe erhob Valukas zudem gegen die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst and Young, die "unter anderem versagt hat, die unsauberen oder unangemessenen Angaben in den Finanzberichten zu hinterfragen".
In seinem Gutachten zitiert Valukas aus der Email-Korrespondenz von Lehman-Managern. In einer Email schreibt ein Manager zu den Bilanztricks: "Im Grunde genommen ist es Augenwischerei." In einer anderen Email heißt es dazu: "Rechtlich ist es machbar, aber es sieht nicht gut aus."
Die unmittelbare Pleite von Lehman Brothers im September 2008 wurde dem Untersuchungsbericht zufolge durch das Verhalten von zwei anderen Banken beschleunigt. Valukas schreibt, die Citibank und JPMorgan hätten wenige Tage vor dem Kollaps erhöhte Sicherheiten von Lehman gefordert und Garantiebedingungen geändert. "Die Forderung der Lehman-Gläubiger hatte direkte Auswirkungen auf die Liquidität von Lehman, und die verfügbare Liquidität ist zentral für die Frage, warum Lehman pleite ging", schrieb Valukas.
Die Pleite von Lehman hatte die Finanzkrise massiv beschleunigt und zu großen Turbulenzen auf den Finanzmärkten geführt. In der Folge gingen mehrere kleinere Finanzinstitute pleite, zahlreiche Anleger auch in Deutschland verloren ihr Geld.




